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Unsere Zuschnitte vom Schwein

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Eisbein

Über das Eisbein

Eisbein (auch “Schweinshaxe” genannt) ist ein Teilstück vom Schwein, bezeichnet aber auch gleichzeitig ein traditionell in Deutschland zubereitetes Gericht. Der Zuschnitt befindet sich an den Vorder- und Hinterbeinen des Tieres und wird zwischen dem Kniegelenk (bzw. Ellenbogengelenk) und den Fußwurzelgelenken abgetrennt. Es ist ein stark durchwachsenes Fleischstück, das von einer dicken Fettschicht umgeben ist. Gleichzeitig ist es aber auch sehr zart und aromatisch.

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Zubereitung

Eisbein lässt sich auf unterschiedlichste Weisen zubereiten, dabei gibt es Unterschiede je nach Tradition und Region. Generell eignet es sich für Garmethoden wie Kochen, Grillen oder Schmoren, es braucht jedoch in jedem Fall eine lange Garzeit.

Die Zubereitungsmethoden in Deutschland unterscheiden sich vor allem zwischen dem Norden und Süden: Im Norden wird das Eisbein meist vorgepökelt und anschließend in einem Würzsud mit Looerbeerblättern über mehrere Stunden gekocht. Es ähnelt dann einem Kochschinken, die Schwarte wird weich und Gelatine-ähnlich. Traditionell wird es dann mit Sauerkraut und Erbspürree serviert.

Im Süden wird es hauptsächlich ungepökelt zubereitet dann und im Ofen gebraten oder gegrillt. Die Schwarte verwandelt sich dadurch in eine mürbe, knusprige Kruste. Serviert wird das Eisbein dann häufig mit einer würzigen Biersoße und Kartoffelknödeln. In Bayern sind knusprige Schweinehaxen vom Drehspieß ein beliebtes Gericht auf Volksfesten.

Woher kommt der Name "Eisbein"?

Was es mit dem Namen “Eisbein” auf sich hat, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Es gibt jedoch unterschiedliche Erklärungen und Theorien. Die verbreitetere Theorie besagt, dass sich das Wort von der früher üblichen Verwendung ableitet, denn oft wurden die robusten Schienbeinknochen, die vom Eisbeinfleisch umgeben sind, für Schlittschuhe verwendet. Noch heute werden Schlittschuhe auf Schwedisch “isläggor” bezeichnet, was wörtlich übersetzt dem deutschen Begriff für Schweinshaxen entspricht. Eine alternative Erklärung ist, dass Eisbein vom althochdeutschen Wort “īsbēn” abgeleitet wurde. Diese Wort entstammt der alten Fachsprache von Jägern und Medizinern und bezeichnet das Hüftbein.

Eisbein kochen

  • Eisbein zusammen mit Zwiebeln, Möhren und Gewürzen in einen Topf geben und mit Wasser aufgießen. Das Eisbein sollte dabei vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Danach kräftig salzen

  • Das Eisbein im Sud simmern lassen, bis das Fleisch weich geworden ist und sich ohne Probleme vom Knochen lösen lässt. Dies kann, je nach Gewicht, einige Stunden dauern.

  • Möchtest Du eine knusprige Kruste erhalten, grille das Eisbein anschließend im Ofen leicht an (10-30 Minuten bei ca. 200 Grad). Begieße das Fleisch dabei regelmäßig mit dem Sud, um zu verhindern, dass die Kruste anbrennt

Eisbein grillen

  • Um mehr Geschmack in das Fleisch zu bringen, schneide die Schwarte vor dem Grillen mit einem scharfen Messer kreuzweise ein und reibe sie mit etwas Salz und Kümmel ein. Anschließend für ca. 20 Minuten einwirken lassen.

  • Den restlichen Teil des Eisbeins mit einer Gewürzmischung einreiben

  • Bereite Deinen Grill für indirektes Grillen vor und heize ihn auf ca. 180 Grad auf

  • Grille das Eisbein für 1-2 Stunden, bis eine Kerntemperatur von 80 Grad erreicht ist

  • Platziere beim Grillen eine Abtropfschale mit etwas Wasser unter dem Rost, um das Fett und den Bratensaft aufzufangen. Dies kannst Du später für eine köstliche Soße verwenden

  • Glasiere das Eisbein während der letzten Grillminuten immer wieder mit einer Honig-Bier Mischung, um der Kruste noch mehr Geschmack zu geben

  • Alternativ kannst Du das Eisbein vor dem Grillen auch vorkochen. Koche dazu einen Topf mit Wasser, Zwiebeln, Pfefferkörnern, Loorbeer- und Wacholderbeeren kurz auf und lasse das Eisbein für 90 Minuten darin sieden, bevor Du es auf den Rost legst

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