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Gänse und Enten auf dem Biohof Mull 

Die Stadt Lychen im Norden Brandenburgs liegt inmitten des Naturparkes 'Uckermärkische Seen' und ist umgeben von idyllischer Hügellandschaft, Seen und Auen, die zur Erholung und Entspannung einladen.

Hier betreibt Bio-Landwirt Michael Mull neben Ackerbau und seiner traditionellen Fleischerei auch eine nachhaltige Geflügelzucht. Seine Gänse und Enten wachsen in ruhiger Natur auf, die Weiden sind umgeben von weitläufigen Getreidefeldern und bieten ausreichend Platz für ein artgerechtes & unbeschwertes Leben.

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Hier darf die Gans Gans sein

Ca. 1300 Gänse hält Michael Mull auf einer 21 Hektar großen Weidefläche. Neben dem geräumigen Offenstall mit Stroheinlage & Einstreu gibt es einen weitläufigen Außenbereich mit Wiese, Schlammbädern, Büschen, Sträuchern und Bäumen.

Nach Lust und Laune können die gefiederten Zweibeiner hier ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Das Gelände nach Essbarem absuchen, durch die Gegend watscheln, im Boden scharren oder sich genüsslich in den Schlammpfützen suhlen.

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Eine natürliche Umgebung

Tatsächlich lieben die Gänse den Schlamm, verrät uns Michael Mull bei unserem Besuch. Schließlich sind sie Wasservögel und halten sich auch in der Wildnis in der Nähe von Gewässern auf.

Es hatte gerade stark geregnet und wir beobachteten eine Gruppe von laut schnatternden Gänsen, die ausgiebig in den Pfützen badeten und mit viel Leidenschaft ihr Gefieder mit dem Schlamm besudelten. 

Natürliches Futter

Jeden Morgen geht es im Gänsemarsch hinaus auf die umliegenden Felder, wo sich die Gänse ihr Futter selbst zusammensuchen. Saftiges Weidegras, Blätter, Kräuter, Baumrinde, Klee und Hafer stehen auf ihrem Speiseplan. Zugefüttert wird durch die hofeigene Getreidemischung mit Hafer & Tritikalen und etwas Kraftfutter aus Bio-Qualität.


Leben in der Gruppe

Während unseres Besuches lernen wir, dass Gänse sehr soziale Tiere sind, in komplexen sozialen Strukturen leben und einen ausgesprochen starken Herdentrieb haben. Auch innerhalb von großen Gruppen kennen sie ihre Artgenossen ganz genau. Sie kommunizieren mithilfe von verschiedenen Lauten und Bewegungen, sind sehr intelligent und verfügen über ein gutes Gedächtnis.

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Langsames Wachstum

Im Gegensatz zu einer konventionellen Gans, welche bereits ab 16 Wochen ihr Schlachtgewicht erreicht, wird den Gänsen auf dem Biohof Mull Zeit gelassen, langsam zu wachsen und ihr natürliches Sozialverhalten auszuleben. Sie werden im Durchschnitt 7 Monate alt und wachsen ohne den Einsatz von Wachstumshormonen und Antibiotika auf.

Das langsame Wachstum, die natürliche Lebensweise und das ökologisch angebaute Futter macht ihr Fleisch extra bekömmlich und garantiert ein gesundes Aroma mit intensivem, unglaublich köstlichem Geschmack. 

Sorgenfreie Entenleben

Auch die Flugenten dürfen bei Michael Mull ganz in Ruhe auf der Weide und ohne Schnellmast aufwachsen. Neben dem Offenstall haben sie Zugang zu einer großen Grünfläche und einem Teich zum Schwimmen, welcher elementar ein artgerechtes Entenleben ist. Neben dem frischen Gras erhalten die Tiere hofeigenes Getreide und machen sich auch gerne mal auf die Suche nach Kaulquappen, Käfern, Schnecken, Froschlaich oder Wasserflöhen. Auch die Enten werden hier deutlich älter als in der konventionellen Zucht, wo das Schlachtalter zwischen 6 und 12 Wochen liegt. Auf dem Biohof Mull werden sie ca. 7 Monate alt. 


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